Page Speed Optimierung für „mobile first“ verbessern

15. Oktober 2018

Die Seite lädt langsam? Das Ranking der Seite ist gefallen? Zeit für eine Page Speed Optimierung – wir erklären, wie das geht.

Google hat vor einigen Monaten auf „mobile first“ umgestellt. Dies bedeutet – noch nie war eine schnelle und technisch saubere Ladezeit so wichtig. Der Page Speed ist nun noch wichtiger als Kriterium für einen guten Platz bei der organischen Suche.

Also nicht nur responsiv muss die Seite sein, sondern auch schnell.

Was ist mobile first?

Google richtet sich nach dem US-Markt und ist überzeugt, dass heute mehr Leute per Smartphone suchen, als mit dem Laptop oder per Desktopcomputer. Dies bedeutet auch – Seiten sollten schnell laden und ansprechend im Smartphone aussehen. Zwar zeigen unsere Auswertungen, dass dies in Europa einerseits vom konkreten Angebot einer Webseite oder eines Shops abhängt, aber auch Angebote, die sich eher an ein jüngeres Zielpublikum wenden, werden noch immer seltener mit Tablet und Smartphone abgefragt als mit Desktop und Laptop.

Tatsächlich wird auch die mündliche Abfrage in Osteuropa oder in den USA häufiger verwendet als in Österreich oder der Schweiz. Kurz gesagt – der Markt hinkt hinterher, muss sich aber an Google orientieren.

Was ist bei mobile first zu beachten?

Vor allem das Verhalten der Seite sollte beachtet werden. Plugins, wie zum Beispiel für die Kontaktaufnahme – sollten nur ein einziges Mal geladen werden und nicht bei jeder Unterseite. Im Umkehrschluss bedeutet dies, das Plugin für den Kontakt gehört in das Menü und wird auf den Webseiten nur als Link hinzugefügt.

CSS Dateien sorgen für die Optik der Schrift, die Art der verwendeten Schrift, Farbe und viele weitere Details, die man für das Design der Webseite benötigt. Diese Dateien lassen sich leicht ausgliedern und werden nur einmal geladen. Übrigens sollte man die CSS Dateien auch säubern, denn es macht keinen Sinn, nicht verwendete Schriftarten in den Dateien zu formulieren.

Fotos sollten „immer“ komprimiert sein. Ein Foto für Webseiten muss keine 5 MB haben und hochauflösend sein!

Wie finde ich meinen Page Speed heraus?

Seinen Page Speed selber zu testen ist gar nicht schwer. Google hat für den Page Speed ein eigenes kostenloses Tool. Einfach die URL der Webseite eingeben – fertig! Gemäß Google brechen Menschen einen Ladevorgang einer Webseite oder eines Shops ab, wenn die Seite mehr als 3 Sekunden lädt. Googles eigene Untersuchungen ergaben, 53 Prozent der Suchenden brechen den Ladevorgang ab! Dazu finden Sie auch mehr Infos bei Google direkt.

Wie kann ich als Laie meinen Page Speed verbessern?

Auch ein Laie kann seinen Page Speed optimieren. Je nach CMS gibt es Plugins, die Ihre Seite schon mal komprimieren. Bei WordPress wäre dies zum Beispiel Autoptimize. Dieses Plugin fügt CSS und JavaScript-Code zusammen und komprimiert diese. Viele verwenden das Plugin W3 Total Cache. Aber Vorsicht, das Plugin hat so viele Einstellungen, dass ein Laie auch mal zu viel des Guten sperren kann.

Auch darf man nicht vergessen, Plugins selber bremsen Seiten und Shops auch aus!

Darum gilt eigentlich – vieles kann man direkt über den FTP-Server erledigen. Und Laien sollten sich auf einfachere Dinge beschränken. Was jeder Laie kann, sind Bilder optimieren. Bilder lassen sich mit dem Plugin WP Smush komprimieren. Aber auch hier gilt, Plugins bremsen auch Seiten aus. Darum empfehlen wir: bessert Bilder besser von Hand aus und lädt sie dann hoch. Dafür gibt es viele Onlinetools, wie zum Beispiel Tinypng.

Wer einen Shop oder eine Webseite unterhält, die auch gut bei Google ränken soll, der sollte sich am Besten immer an eine Fachfrau oder einen Fachmann wenden. Natürlich stehen wir euch gerne mit Rat und Tat jederzeit bei der Page Speed Optimierung professionell zur Seite.

Online Marketing und Webdesign Expertin
Renata Stummer

Herzlich Willkommen auf dem ID Marketing Blog!

Schön, dass Sie hier sind!

Die von Marketingagenturen angebotenen Dienstleistungen sind für kleine und mittlere Unternehmen oft schwer zu finanzieren. In den meisten Fällen können Sie jedoch mit wenig Zeitaufwand und einigen einfachen Optimierungen Ihre Marketingkosten erheblich reduzieren.

Ich bin Renata Stummer. Ich habe Wirtschaft Management (BA) und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (MA) studiert. Als Webdesignerin und Online Kommunikationsexpertin bin ich seit mehreren Jahren tätig.

Als Inhaberin von ID Marketing schreibe ich Artikeln über Online-Marketing und Webdesign, die kleinen und mittleren Unternehmen helfen können, ihren Online-Auftritt auszubauen und zu entwickeln. Lesen Sie in meinen Beiträgen alles rund ums Online-Marketing, Neuigkeiten aus der digitalen Welt, aktuelle Informationen und persönliche Erfahrungen. Ich freue mich auf Sie. Viel Spaß beim Lesen!

Falls Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, stehe ich jeder Zeit für Sie zur Verfügung. Ich freue mich über reges Feedback. Sie können mich unter erreichen.